Warum es für Kinder im Zeitalter der KI entscheidend ist, Programmieren zu lernen

25. März 2024· Train the Future Team

Hören Sie viel über KI und fragen sich, ob Kinder in Deutschland bereit für das neue Zeitalter sind? Sama Tanveer von Train the Future, einer führenden Programmierschule in Berlin, erklärt, warum es notwendig geworden ist, den regulären Schulunterricht mit Programmierkursen zu ergänzen, und was Eltern tun können, um ihr Kind zukunftsfit zu machen.

Im jüngsten PISA-Bericht der OECD wird ein deutlicher Trend sichtbar: Deutschlands Position in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ist rückläufig.

Deutschland belegte nur Platz 25 und lag damit hinter den meisten Industrieländern wie Singapur, Japan, Korea, Kanada, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten. Laut einer aktuellen Umfrage des eco-Verbands wünschen sich 88 % der Bundesbürger eine bessere digitale Bildung an Schulen – doch ein baldiger Durchbruch im Regelschulsystem ist nicht in Sicht. Wir müssen diese Lücke schließen, indem wir Kindern alternative Bildungswege anbieten.

Wie Programmieren Kindern hilft, sich auf die Zukunft vorzubereiten

MINT-Bildung lässt sich am besten durch Programmieren vermitteln – die globale Sprache unserer Welt. Wer programmieren kann, überwindet geografische und kulturelle Grenzen, denkt innovativ und löst Herausforderungen strukturiert. Wie Steve Jobs treffend sagte: „Programmieren lehrt dich, wie man denkt.“

Das Programmieren ebnet Kindern den Weg, der Entwicklung immer einen Schritt voraus zu sein und sich an eine technikgetriebene Zukunft anzupassen. Wer hingegen keinen Zugang zum Coden erhält, riskiert, gegenüber internationalen Gleichaltrigen den Anschluss zu verlieren – unabhängig vom späteren Berufswunsch.

Welche Meilensteine streben Kinder weltweit in verschiedenen Altersstufen an?

Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben, woran Sie sich bei der technischen Bildung Ihres Kindes orientieren können, finden Sie hier eine Übersicht über internationale Meilensteine:

Alter 5 bis 8 Jahre

Ihr Kind sollte mit der Tastatur tippen können, einfache digitale Grafiken, Präsentationen und Tabellen erstellen, kindgerechte Webrecherchen durchführen und kurze mündliche Präsentationen halten können. In diesem Alter empfiehlt sich auch der Einstieg mit Scratch Junior und die Nutzung sicherer Cloud-Dienste für Kinder.

Alter 8 bis 10 Jahre

Ihr Kind sollte in der Lage sein, Anwendungen und Spiele in der visuellen Programmiersprache Scratch zu entwickeln sowie Grundprinzipien von Grafik- und Vektordesign in der Praxis zu verstehen.

Alter 10 bis 12 Jahre

Wenn sich Ihr Kind für Gaming begeistert, ermöglicht der Einstieg in die Programmiersprache Lua (in Roblox Studio) die Entwicklung eigener Spielwelten. Dies fördert die Kreativität, schult das räumliche Vorstellungsvermögen und vermittelt die Grundlagen von Vektoren, Grafik und Programmierlogik.

Alter 11 bis 18 Jahre

In diesem Alter sollten Jugendliche bereits an Python-Programmierkursen teilnehmen, mit dem Ziel, bis zum Einstieg in Ausbildung oder Studium fundierte Kenntnisse in Python aufzubauen. Während Universitäten in der digitalen Transformation weit vorangeschritten sind, hinken viele Schulen hinterher. Ein solides Fundament bereitet Ihr Kind optimal auf die sich wandelnde Technologielandschaft vor.

Wie man Kinder für das Programmieren begeistert

Als Antwort auf den Nachholbedarf in den Schulen bieten spezialisierte Bildungsträger wie Train the Future moderne Programmierkurse für Kinder an.

Worauf sollten Eltern bei der Auswahl eines Kurses achten?

Wenn Sie erwägen, Ihr Kind für einen Programmierkurs anzumelden, sind folgende Aspekte entscheidend für nachhaltige Motivation und Lernerfolg:

1. Präsenzunterricht

Fachliche und soziale Kompetenzen lassen sich im Klassenraum viel effektiver und persönlicher vermitteln als über reine Online-Selbstlern-Apps. Wählen Sie bevorzugt Anbieter mit echtem Unterricht vor Ort.

2. Durchdachtes Curriculum

Der gewählte Kurs sollte über einen modularen, strukturierten Lehrplan verfügen. Mit zunehmendem Alter des Kindes sollte auch der Schwierigkeitsgrad mitwachsen – von Scratch über Game Design bis hin zu professioneller Python- und Frontend-Entwicklung.

3. Qualifizierte Trainer

Ihr Kind wird auf seiner Lernreise immer wieder vor kniffligen Programmierrätseln stehen. Erfahrene Lehrkräfte können nicht nur technische Probleme lösen, sondern sind auch pädagogisch geschult, die Motivation hochzuhalten.

4. Spielerische Lernplattformen

Eine altersgerechte, spielerische Lernumgebung sorgt dafür, dass der Spaß nie zu kurz kommt. Moderne Plattformen passen den Schwierigkeitsgrad individuell an den Lernfortschritt des Schülers an.

5. Globales Netzwerk & Austausch

Das Veröffentlichen eigener Projekte in einer geschützten internationalen Schüler-Community motiviert dazu, größere und komplexere Ideen umzusetzen.

6. Teamarbeit und Hackathons

Gemeinsames Coden im Unterricht und die Teilnahme an kleinen Hackathons stärken Teamfähigkeit, Projektmanagement und Kommunikation.

7. Individuelle Interessen des Kindes

Programmieren ist vielseitig einsetzbar. Falls ein Kind nicht sofort an reiner Softwareentwicklung interessiert ist, bieten Grafikdesign, Website-Erstellung, Robotik oder Spieleentwicklung wunderbare alternative Einstiege in die Tech-Welt.

Train the Future ist die moderne Programmierschule für Kinder und Jugendliche (5–18 Jahre) in Berlin. Wir bieten interaktive Kurse, Ferien-Camps und Workshops mit erfahrenen Trainern an mehreren Standorten in Berlin sowie online.

Neugierig geworden?

Entdecke unsere Programmierkurse für Kinder und Jugendliche in Berlin — mit einer kostenlosen Probestunde.

Probestunde buchenWhatsApp (öffnet in neuem Tab)