BerlinHacks 2023 – Teenager-Hackathon in Berlin von Jugendlichen für Jugendliche – Wichtigste Erkenntnisse

14. März 2024· Train the Future Team
Lernumgebung auf dem Campus.

Am 25. und 26. November sponserte Algorithmics Berlin den Hackathon BerlinHacks – einen Hackathon für Teenager, organisiert von Jugendlichen des HackClub Berlin an der CODE University of Applied Sciences.

Der HackClub Berlin ist eine von Jugendlichen geleitete Gemeinschaft, die das Event eigenständig plante und rund 70 Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern im Alter von 12 bis 19 Jahren sammelte. Das Team – alle unter 18 Jahre alt – baute eine eigene Plattform, organisierte den Anmeldeprozess, betrieb aktives Marketing und buchte die Event-Location an der Code University Berlin.

Unterstützt wurden sie durch die Leitung der Code University sowie als Hauptsponsor von Algorithmics Berlin. Algorithmics bot vier Masterclasses an (Python Start, Python Pro, Frontend-Entwicklung und Game Design), die den Teilnehmenden als praktischer Einstieg dienten. Das Team von Algorithmics stellte zudem die Fachjury und vergab Stipendien im Gesamtwert von 18.000 EUR an die Siegerteams. Alle Teilnehmenden erhielten offizielle Teilnahme-Zertifikate.

Für fast 90 % der Teilnehmenden war dies die allererste Teilnahme an einem Hackathon.

Um den Einstieg so offen wie möglich zu gestalten, gab es kein starres Thema – die Teams konnten ihre Projekte völlig frei wählen. Die Nutzung von KI-Tools wie ChatGPT wurde ausdrücklich ermutigt, und erfahrene Trainer standen bei Fragen und Ideenfindung zur Seite.

Lernumgebung auf dem Campus.

BerlinHacks Wochenende 25.–26. November an der Code University Berlin

Programm-Zusammenfassung

Technische Workshops

Am 25. November bot Algorithmics praxisnahe Workshops an. Alle Teilnehmenden erhielten vorab persönliche Zugänge und wurden nach Alter und Vorerfahrung eingeteilt:

  • Python Start (12–13 Jahre)
  • Python Pro (14–18 Jahre)
  • Game Design in Roblox (10–12 Jahre)
  • Frontend-Webentwicklung (15–18 Jahre)

Fast 80 % der Hackathon-Teilnehmenden schätzten ihre Programmierkenntnisse vorab unter 3 von 10 Punkten ein.

Die Workshops boten eine kompakte Einführung und waren ein motivierender Startpunkt für alle Jugendlichen, die neu in die Welt des Programmierens eintauchten.

Hackathon-Projekte

  • Bongo Bozos
  • Urban Hackers
  • 50 Shades of Geek
  • Chaotic Integrators
  • Roblox Kiddies
  • Touch Grass

Die Teams wurden so zusammengestellt, dass Einsteiger und erfahrenere Coder ausgewogen verteilt waren.

Präsentationen und Feedback

Jedes Team hatte 5 Minuten Zeit, sein Projekt vor Publikum und Jury vorzustellen, gefolgt von weiteren 5 Minuten für Fragen und Feedback. Alle Teams schafften es pünktlich zur Abgabefrist, einen funktionierenden Prototyp (MVP) zu präsentieren.

Häufige Herausforderungen der Teams waren:

  • Ungleiche Vorkenntnisse: Die Aufgabenverteilung zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen erforderte viel Abstimmung.
  • Zusammenarbeit im Team: Da sich viele Teilnehmende zum ersten Mal trafen, war echte Teamarbeit eine wertvolle neue Erfahrung.
  • Projektmanagement: Die Verknüpfung von Frontend und Backend war eine der größten praktischen Hürden.

Bewertung und Jury

Die Jury bestand aus vier erfahrenen Trainern und Experten (Lars Dickmann, Patrick Elsen, Ivan Nikulin und Maria Duzhenko), die jedes Projekt nach fünf Kriterien bewerteten:

  • Technologie: Nachgewiesenes technisches Können, Codequalität
  • Design: Ästhetik, Benutzerführung und Bedienbarkeit
  • Nutzen: Erfüllung eines echten Bedarfs, Skalierbarkeit
  • Präsentation: Verständlichkeit des Vortrags
  • Idee: Originalität und Begeisterung des Teams

Bescheinigung über die erbrachten Leistungen

Bewertungszertifikat für alle Teams

Gewinnerteams

Publikumspreis: Bongo Bozos
1. Platz: Bongo Bozos (2.000 EUR Stipendium)
2. Platz: Urban Hackers (1.800 EUR Stipendium)
3. Platz: Chaotic Integrators (12.000 EUR Stipendium)

Stipendien für qualifizierte Studierende

Gewinnerteams beim BerlinHacks Hackathon

Den 1. Platz sowie den Publikumspreis gewann das Team Bongo Bozos mit ihrem originellen Spiel „Escape the Hackathon“, das die Räumlichkeiten der Code University als Spielwelt abbildete.
Den 2. Platz belegte das Team Urban Hackers, das die Cafeteria-Website ihrer Schule neugestaltete und funktionale Verbesserungen präsentierte.
Den 3. Platz sicherte sich Chaotic Integrators für ihr strategisches Spiel „Poker for Children“, das den Glücksspielaspekt eliminierte und rein logische Entscheidungen in den Mittelpunkt stellte.

Wichtigste Erkenntnisse

  • 90 % der Teilnehmenden waren zum ersten Mal bei einem Hackathon dabei.
  • 80 % stuften ihre Vorkenntnisse vorab als gering ein.
  • Das Event zeigte eindrucksvoll, wie viel Begeisterung und Schaffenskraft Jugendliche entwickeln, wenn man ihnen die passenden Werkzeuge und ein motivierendes Umfeld bietet.

Der Erfolg des Hackathons unterstreicht das enorme Interesse junger Menschen an moderner Technologie. Solche Events sind entscheidende Meilensteine, um digitale Fähigkeiten und Unternehmergeist der nächsten Generation frühzeitig zu fördern.

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